Training der Sinneswahrnehmungen im Vorschulalter

Im Vorschulalter ist es noch nicht möglich, Defizite im Schreibe- und Lesebereich und die damit verbundene Unaufmerksamkeit zu beobachten, da die Kinder diese Tätigkeit nicht durchführen und somit der Beurteilungsbereich nicht vorhanden ist. Erst mit dem Eintritt in die Schule werden Anzeichen sichtbar. Allerdings können Wahrnehmungsbereiche, die noch nicht so gut entwickelt sind, gezielt pädagogisch gefördert werden.

 

Das Vermögen des exakten Sehens, Hörens, der Raumwahrnehmung, sowie der Körperwahrnehmung sind Grundvoraussetzung für die ausdauernde und zielgerichtete Tätigkeit des Schreibens, Lesens und Rechnens.

 

Welche Sinneswahrnehmungen werden geschult?

  • Optik: das Sehen
  • Akustik: das Hören
  • Raumwahrnehmung: Orientierung im Raum
  • Körperwahrnehmung: Orientierung am eigenen Körper, Riechen, Schmecken, Tasten

 

Zusätzlich werden durch die spielerische Sensibilisierung der Sinne die Merkfähigkeit, die Konzentration und die Ausdauer gefördert.

Inhalte des Trainings:
 

  • „Begreifen“ des Wortbildes
  • Einprägen des Wortklangs
  • Verstehen der Wortbedeutung: Schulung des Langzeitgedächtnis
  • Verstehen von Zahlenmengen
  • Sprachförderung: Erweiterung des Grundwortschatzes
  • Leseförderung & sinnerfassendes Lesen
  • Feinmotorik und Kreativität: Schulung der feinmotorischen und kognitiven Fertigkeiten
  • Korrekte Stift- und Schreibhaltung
  • Schreibvorbereitung: Unterstützung auf dem Weg zur Schrift
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© Margit Rieger BSc