"Beidhändigkeit"

Bis heute besteht noch sehr viel Unsicherheit im Umgang mit linkshändigen Kindern und ganz besonders mit Kindern, die nicht eindeutig im Gebrauch einer bevorzugten Hand sind, die also noch abwechseln.

 

Beidhändigkeit ist eine Selbsteinschätzung und obwohl diese oftmals als aufwertend empfunden wird, ist Beidhändigkeit nicht anzustreben!

 

Angebliche Beidhänder erweisen sich entweder als eindeutig umgeschulte Linkshänder oder als Personen mit sich widersprechenden Ergebnissen.

 

Es wird diesbezüglich die Hypothese diskutiert, dass eine Sauerstoffunterversorgung in der perinatalen Phase vornehmlich die Funktion der dominanten Gehirnhemisphäre stört. So kommt es zum zeitweiligen Wechseln des Handgebrauchs, was fälschlicherweise als "Beidhändigkeit" diagnostiziert wird.

 

Die zerebralen Störungen sind den Umschulungsfolgen der Händigkeit zum Teil sehr ähnlich und oft fast deckungsgleich. Sie sind, ohne entsprechendes Vorwissen, kaum voneinander zu unterscheiden.

 

"Beidhändigkeit" als Folge der Umschulung der Händigkeit:

durch eine Umschulung kommt es zu verschiedensten Störungen im menschlichen Gehirn, d.h. zu einer funktionellen Schädigung (Fehlfunktionen, Blockaden, Hemmungen), die sich in Primärfolgen und weiters in Sekundärstörungen umsetzen. Siehe... Umschulung & Folgen.

 

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© Margit Rieger BSc