Folgen

Ganz egal, ob jemand zum Gebrauch der rechten Hand gezwungen wurde oder durch das natürlichen Nachahmungsverhaltens der Wechsel der Handdominanz zustande kam, die möglichen Umschulungsfolgen bleiben immer die gleichen.

 

Anzumerken ist hier aber schon, dass das bewusste Erleben einer „Umerziehung“ meist als ein sehr verletzendes, ja geradezu traumatisierendes Erlebnis in Erinnerung bleibt. Dementsprechend kann dieses Ereignis einen davon betroffenen Menschen ein ganzes Leben lang beeinträchtigen. Gar nicht so wenige mussten dieses Erlebnis sogar verdrängen. Das war als Kind offenbar der einzige Weg um das Erlebte auszuhalten.

 

Was passiert bei einer Umschulung auf die rechte Hand:

Vereinfacht gesagt, verursacht diese eine empfindliche Störung der angeborenen Gehirnablaufprozesse. Die Folgen haben negative Auswirkungen auf Psyche, Gehirn, Allgemeinbefinden und Persönlichkeitsentwicklung. Außerdem muss ein/e umgeschulte Linkshänder_in  aufgrund dieses Umstands, um mindestens 30%  mehr Energie für eine Leistung aufbringen, als nicht betroffene Links- und Rechtshänder_innen.

 

Die deutsche und europaweit führende Expertin Dr. Johanna Barbara Sattler spricht in diesem Zusammenhang sogar vom „größten unblutigen chirurgischen Eingriff ins menschliche Gehirn“ (Literaturquelle „Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Gehirn“,

Dr. J. B. Sattler).

Die Folgen machen sich meist schon im Vor- bzw. Schulalter bemerkbar. Frau Dr. J. B. Sattler unterteilt diese in Primär- und Sekundärfolgen, wie zum Beispiel Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, legasthene Probleme, sowie Minderwertigkeitskomplexe, Unsicherheit, Zurückgezogenheit etc.

Lesen Sie hier mehr, auch zum Thema „Umschulung“.

 

Die Folgen und Auswirkungen im Erwachsenenalter beschreibt Frau Dr. J.B. Sattler sehr ausführlich, lesen Sie mehr hier....

 

Besonders beachtenswert ist wohl auch, welche negativen Auswirkungen eine Umschulung auf die Sprache und Kommunikationsfähigkeit eines Menschen haben kann.

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© Margit Rieger BSc